Die Minigärtner-AG an der Kesperschule in Witzenhausen hat nun bereits einiges über das Ansäen von Pflanzen fürs Gemüsebeet und die dafür geeigneten Erden (möglichst ohne Torf!) gelernt.
Außerdem haben die Kinder gemeinsam mit ihren Teamleiterinnen Lilith und Nicola herausgefunden, warum Moore wichtige Ökosysteme sind – und warum es am besten ist, wenn sie so richtig schön quietsch-nass sind!
Nun ging es in die Praxis. Gemeinsam mit Moorexpertin Maria besuchten die Gartenchecker ein Moor im nahegelegenen Kaufunger Wald. Dieses durfte lange kein richtiges Moor sein.
Statt Wollgras und Torfmoosen wuchsen hier Fichten und Küstentannen. Gräben, in denen das Wasser abfloss, damit die Bäume gut wachsen konnten, leiteten das Wasser aus dem Moor ab. Doch ohne Wasser verschwinden die Moose und mit der Zeit auch das Moor. Doch das ändert sich nun!
20 Freiwillige aus dem Bergwaldprojekt e.V hatten Ende April/Anfang Mai bereits die alten Gräben mit Sägespänen und Holzhackschnitzeln verfüllt. Dadurch wird das Wasser zurückgehalten und moortypische Pflanzen können zurückkehren. Und damit schlug die Stunde der Minigärtner:innen. Ihre Aufgabe war es nun, die Pflanzen, die zuvor im Graben wuchsen, wieder obenauf zu pflanzen. Angeleitet von der Expertin packten die Kinder an und pflanzten Torfmoose, Seggen und Binsen, die gerne mit nassen Füßen im Moor wachsen.
Im Anschluss gab es zur Belohnung ein gemütliches Vesper an der Schutzhütte.
Ein großes Dankeschön an
- unsere großartigen Partnerbetriebe und -initiativen für die lehr- und erlebnisreichen Lerntreffen und Mitmachbesuche sowie
- unsere Förderer, durch deren finanzielle Unterstützung unsere Minigärtner ihre Aktivtäten durchführen können!



